Coronavirus - Betretungsverbot für öffentliche Orte
Gemeinde Kirchzarten erlässt Betretungsverbot für öffentliche OrteDie Fallzahlen der Corona-Virus-Infektion nehmen weiterhin eine rasante Entwicklung, besonders in der Region Freiburg. Das Gesundheitsamt rechnet mit einer Zunahme, auch der unerkannten Infektionen.Ergänzend zur Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17. März, die nach wie vor gilt, hat die Stadt Freiburg bereits gestern ein Betretungsverbot für öffentliche Orte erlassen, die zunächst bis zum 3. April gilt. Aufgrund vergleichbarer Verhältnisse und entsprechend der Empfehlung des Gesundheitsamtes erlässt die Gemeinde Kirchzarten mit Wirkung ab Samstag, 21. März 2020, 0:00 Uhr eine gleichlautende Allgemeinverfügung, deren Beachtung durch den Kommunalen Ordnungsdienst der Gemeinde auch überprüft wird.„Es muss darum gehen, uns und unsere Mitbürger, besonders die älteren und schwächeren, bestmöglich vor einer Infektion zu schützen. Die vorübergehenden Einschränkungen unserer Bewegungsfreihe...

Feuerwehr plant Systemwechsel

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Die Feuerwehren im Landkreis stehen bei der Fahrzeugausstattung vor einem Systemwechsel:
Für verschiedene Aufgaben soll die Ausrüstung, maßgeschneidert auf verschiedene Einsatzarten,
in Abrollbehältern untergebracht werden. Zum Transport braucht es nur ein Wechselladerfahrzeug. 
In Kirchzarten benannte Kommandant Karlheinz Strecker vor dem Gemeinderat die Vorteile als es um die Beratung des Feuerwehrkonzeptes 2030 ging.

 

Die Feuerwehr

Karlheinz Strecker, der seit 1988 bei der Feuerwehr Kirchzarten ist und 2009 die Gesamtleitung übernahm, hat das 50-seitige Feuerwehrkonzept in Abstimmung mit der Verwaltung ausgearbeitet. Das Papier dient als Grundlage zur Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans, sowie der weiteren Planung und Ausrichtung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchzarten. Die Einsatzschwerpunkte der mittlerweile hochtechnisierten Einrichtung liegen in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung und Katastrophenschutzhilfe. Nicht nur der Kernort, ebenso das Dreisamtal und der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald profitieren von Ausbildungs- und Ausrüstungsstand, Flexibilität und sachverständigem Engagement der Kirchzartener Wehrleute. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über die eigene Gemarkung hinaus. Kirchzarten leistet vielseitige Hilfe im Unterstützungsbereich, zu dem die Gemarkungen Oberried, Buchenbach, Stegen, St. Peter und in Teilen St. Märgen zugeordnet sind. Ferner ist die Feuerwehr Kirchzarten im Konzept des Regierungsbezirks Freiburg der kreisübergreifenden Hilfe eingebunden. Zusammen mit der Feuerwehr Titisee-Neustadt bildet sie den Zug "Technische Hilfe". Außerdem ist Kirchzarten "Portalwehr Ost" für den Kappeler- und Schützenalleetunnel auf dem Gebiet der Stadt Freiburg.

Kirchzarten hat derzeit insgesamt 243 Feuerwehrangehörige, davon 123 Kräfte in der Einsatzabteilung. Die Jugendfeuerwehr (57 inklusive Feuerfüchse) und die Altersabteilung (45) sind in der Gesamtzahl miterfasst. Bestandteil der Feuerwehr ist außerdem ein Spielmannszug. Die Abteilungen Burg (22 Einsatzkräfte) und Zarten (19) sind 2011 in ein Gerätehaus zusammengelegt worden. Dabei seien laut Strecker die Strukturen der Abteilungen (Führung und Ausschüsse) beibehalten worden. Zur Umsetzung wurden verschiedene Umbauten am Gerätehaus in Kirchzarten vorgenommen. "Die neue Struktur hat sich allen Bereichen als Vorteil zur Zukunftssicherung der Feuerwehr und zur Gewinnung von ehrenamtlichen Kräften erwiesen", sagte der Kommandant. Die neuen Strukturen hätten wesentlich zur Stärkung und Garantie der Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte beigetragen. Somit sei eine Mannschaftsstärke von durchschnittlich 34 Wehrleuten und ein sofortiges Ausrücken in Zugstärke erreicht worden.

 
Die Aufgaben


Noch immer steht die Brandbekämpfung an vorderster Stelle. Sieben Fahrzeuge stehen dafür im Gerätehaus bereit. Strecker hält weitere Löschfahrzeuge für erforderlich und begründet dies mit der Bebauung und besonders mit den zahlreichen Gewerbe- und Industriebetrieben. Die Gewerbefläche habe sich seit 2010 von 23,1 auf 28,6 Hektar vergrößerst. Perspektivisch sei davon auszugehen, dass bis 2030 eine weitere Vergrößerung auf 35,5 Hektar erfolgen werde. Vor diesem Hintergrund merkte der Feuerwehrchef an, dass die Löschwasserversorgung aus den Hydranten bei größeren Bränden vornehmlich in den Gewerbegebieten nicht ausreiche. Daher müsse sich die Wehr aus den öffentlichen Gewässern mit Löschwasser versorgen.

Besonders wegen des Verkehrswegenetzes im Ausrückebereich sei die Wehr im Blick auf technische Hilfeleistungen enorm gefordert. Die tägliche Verkehrsbelastung betrage mehr als 35.000 Fahrzeuge. Der Lkw-Anteil sei mit 9,4 Prozent ausgewiesen. Sieben Einsatzfahrzeuge und eine lange Liste mit speziellen Geräten sind im Feuerwehrkonzept erfasst. Nicht anders verhält sich das bei Gefahrstoffeinsätzen. Auch hier spielten die ansässigen Betriebe und der starke Lkw-Verkehr eine Rolle bei der erforderlichen Ausrüstung.

Das Gerätehaus


Das Gerätehaus wurde in seiner ursprünglichen Planung für die Abteilung Kirchzarten gebaut und nicht für die Zusammenlegung aller drei Abteilungen. Es dient der Unterbringung von Fahrzeugen, Ausrüstung und Ausstattung sowie des notwendigen Personals. Ebenfalls sind Flächen für die Ausbildung und die Lagerung von Ausbildungs- und Einsatzmaterial notwendig. Als unzureichend bewertet der Kommandant die Zahl der vorhandenen Parkplätze am Gerätehaus. Strecker richtet den Blick auch auf die künftig noch engere interkommunale Zusammenarbeit, was zum Beispiel die Schlauchpflege oder die Wartung der Atemschutzausrüstung betrifft. Die zur Verfügung stehenden Flächen im Gerätehaus hätten ihre Grenze erreicht. Die Umkleidemöglichkeiten für Männer seien ausgeschöpft, für weitere Spinde fehle der Platz. Als Übergangslösung könnten für die Lagerung von Materialien Container angeschafft werden.

Die Systemumstellung


Breiten Raum nahm in der Gemeinderatssitzung die Darstellung der geplanten Systemumstellung bei der Feuerwehr ein. Wie Karlheinz Strecker ausführte, werde das Fahrzeugkonzept durch die Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges und entsprechender Abrollbehälter ergänzt. Für die Beschaffung könne Kirchzarten mit einem erhöhten Zuschuss durch den Landkreis rechnen, basierend auf den Kreistagsbeschlüssen im Mai vergangenen Jahres. Wie Kreisbrandmeister Alexander Widmaier in einem Schreiben an Bürgermeister Hall anklingen ließ, beabsichtige der Landkreis an zwei Standorten, darunter Kirchzarten, Abrollbehälter für unterschiedliche Einsatzanforderungen zu stationieren. In diesem Kontext stünde eine Erweiterung des bestehenden Gerätehauses, die für das Jahr 2023 angepeilt sei.

Die Neubeschaffung


Die Gemeinde Kirchzarten wird sich schon in diesem Jahr mit der Beschaffung eines Wechselladefahrzeuges mit Abrollbehälter anfreunden müssen. Dazu war ein Grundsatzbeschluss fällig, damit noch rechtzeitig die Zuschussanträge gestellt werden könnten. Für das Fahrgestell müssen rund 218.000 Euro aufgewendet werden, abzüglich der Förderung bleibt bei der Gemeinde ein Eigenanteil von 138.700 Euro. Mit der Auslieferung samt Container sei 2021 zu rechnen.

Gemeinderätin Barbara Schweier (Grüne) forderte ein "schlüssiges Konzept", damit der Systemwechsel bei der Feuerwehr gelingen könne. Das alles koste viel Zeit und Geld. Die Gemeinde komme nicht umhin, den Erfordernissen Rechnung zu tragen. "Die gute Ausrüstung ist die Garantie, dass die Wehr ihre Aufgaben gut erledigen kann." In der Systemumstellung sieht Maxi Glaser (CDU) einen zukunftsweisenden Weg, der wirtschaftlicher sei und der interkommunalen Zusammenarbeit diene. "Die Feuerwehr gibt’s nicht zum Discountpreis, da müssen wir tief in die Tasche greifen", sieht Manfred Kaufmehl (FWG) den Tatsachen ins Auge und Benjamin Rudiger (SPD) könnte sich durchaus die Einführung der Feuerwehrabgabe vorstellen.

 

Wechselladerfahrzeuge

Die mit WLF abgekürzten Wechselladerfahrzeuge sind Lastkraftwagen, welche als Trägerfahrzeuge zum Transport spezieller Container konzipiert sind. Diese können stirnseitig mit einem hydraulischen Ladehaken innerhalb von Minuten auf- oder abgeladen werden.
In der freien Wirtschaft finden Wechselladerfahrzeuge unter anderem in der Bauwirtschaft Verwendung, zum Beispiel zum Abtransport von Bauschutt. Gegenüber dem Unterhalt einer Vielzahl von Sonderfahrzeugen bieten Wechselladersysteme die Vorteile der geringeren laufenden Kosten, des geringeren Wartungsaufwands und Personalbedarfs. Gegenüber einzelnen motorisierten Sonderfahrzeugen kann jedoch, falls mehrere Container zeitgleich gebraucht werden, ein Zeitnachteil im Einsatz entstehen. Dies hängt vom Mengenverhältnis zwischen vorhandenen Wechselladern und Abroll-Containern ab. Die Container können bei den Freiwilligen Feuerwehren und den anderen Einsatzorganisationen beispielsweise zusätzliches Schlauchmaterial, Atemschutz- oder Strahlenschutzausrüstung, Material für größere technische Hilfeleistungen, Gefahrguteinsätze oder zum Umweltschutz enthalten.

 

Quelle Badische Zeitung

 

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Letzte Aktualisierung 05.04.2020 - 16:08 Uhr
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